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Bei Neubauten oder grösseren Renovierungen wird im Ratgeber für die Installation von Ladesystemen für eFahrzeuge empfohlen, eine gewisse Anzahl von Stellplätzen für die künftige Einrichtung von Ladepunkten vorzubereiten. Schon seit einigen Jahren haben benachbarte Länder (wie z.B. Frankreich und Italien) die Vorbereitungen als Pflicht gesetzlich festgehalten, die schliesslich europaweit ausgedehnt wurde. Am 30. Mai 2018 wurde nämlich die Richtlinie 2018/844 des Europäischen Parlaments und Rates verabschiedet.
Diese hält im Artikel 8 fest, dass im Fall von Neubauten und bedeutenden Renovierungen bei:
a) Nichtwohngebäude mit wenigstens 10 Abstellplätzen 1 Ladepunkt installiert und von 5 Parkplätzen 1 Parkplatz für Ladeinfrastruktur vorbereitet werden muss.
b) Wohngebäude mit wenigstens 10 Abstellplätzen müssen alle Parkplätze als Ladeplätze mit entsprechender Ladeinfrastruktur vorbereitet werden.
Interessant ist festzustellen, dass bei Nichtwohngebäuden, die Gesetzgebung nicht nur die Vorbereitung, sondern auch die Pflicht wenigsten einen Ladepunkt zu installieren, vorgeschrieben hat. In dem des Gesetzes bei Wohngebäude hingegen die Vorschrift der Vorbereitungen auf alle Parkplätze ausgedehnt hat, bekennt es implizit die Unvermeidlichkeit des Erfolges der eMobilität bzw. ladbaren Fahrzeuge.







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Nachrüstungen sind technisch, logistisch und finanziell immer aufwändiger. Deshalb gilt: Synergien bereits beim Erstellen einer Liegenschaft nutzen und vor allem darauf achten, dass das örtliche Elektrizitätswerk einen entsprechend stärkeren Hausanschluss konzipiert.
Diese "Nasenlänge voraus sein" lässt sich vermarkten! Der Rest sagte bereits Jürgen Baumann...
Wir brauchen Ladepunkte von 22kW! Alles Andere ist verbrecherisch da die Fzg (efektiv bis zu Batterie) im Schnitt 1,0kW verbrauchen.
In wenigen Jahren werden Immobilien ohne oder mit zuwenig Lademöglichkeiten so "attraktiv" sein wie ein Hotel ohne WLAN.
Zwischenstand der Umfrage: 78,6% sind für gesetzliche Vorschriften. Und das Foto zur Umfrage zeigt, dass solche Vorschriften auch kosteneffizient umsetzbar wären. Flachkabel mit einer Vorsicherung und ein kurzes Anschlusskabel auf die Rückplatte: mehr braucht es mit der ZapCharger Pro Lösung „Made in Norway“ nicht, um Parkplätze EVready zu machen und anschliessend nach Bedarf intelligente Ladepunkte zur Verfügung zu stellen.
Förderung der Heimladung ist die sinnvollste Art der eMobilitäts - Förderung. In zwanzig Jahren sollte es keine Frage mehr sein, ob zu einer Miet- oder Eigentumswohnung, bzw. einem Einfamilienhaus eine Lademöglichkeit an jedem Autoabstellplatz besteht. Für eAutofahrer sind fehlende Lademöglichkeiten schon heute ein Killerkriterium.