E-Mobility
| Berichte | 12.10.2018

Heimladestation: Haushaltsgerät oder Teil der elektrischen Anlage?

Die ersten Heimladestationen, die auf dem Markt erschienen sind, wurden als integrierender Teil der elektrischen Anlage geplant: die Netzverbindung war direkt und nicht durch eine Steckdose gewährleistet. Eine Ladestation jedoch als Haushaltsgerät zu verstehen und entwerfen hat mehr als nur einen Vorteil. Nämlich:
• Sie kann ohne Eingriff eines Elektrikers installiert, in Betrieb genommen, demontiert und beispielsweise bei einem Umzug umplatziert werden.
• Sie ist, wenn nötig, bei einem Autowechsel, bei einer Rücksendung wegen eines Defektes oder bei einem sonstigen Austausch leicht zu ersetzten.

Aufgrund der hohen Leistungen kann eine Heimladestation natürlich nicht, mit einem einfachen Haushaltsstecker, sondern muss zwingend mit einem industriellen Stecker ausgerüstet sein, typischerweise mit einem EN60309 (CEE-Stecker). Um diese Lösung anwenden zu können, muss der Hauselektriker eine CEE-Steckdose mit relativem Überstrom- und Fehlerstromschutz (FI/LS) einrichten. Die Lösung «Haushaltsgerät» ermöglicht aber die Nutzung einer Ladestation ohne integrierten Schutz, da die Versorgungsleitung schon damit ausgerüstet ist.
TCS hat z.B. im Angebot Heimladestationen für seine Mitglieder die Flexibilität gewählt: https://tcs.ch/ladestation. Es wird auch auf die ZapCharger Pro-Lösung hingewiesen, die statt CEE-Steckdose als Schnittstelle, eine eigene Technologie entwickelt hat http://novavolt.ch/Loesung/.
Bei der Wahl einer optimalen auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Heimladestation sollte jedoch auch die Verbindung an das Hausnetz erwägt werden.

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Kommentare (3)

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Jürgen Baumann
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6
Feb. 2018
Top Poster
Jürgen Baumann (Wallisellen, Zürich, Switzerland) sagt…

Bei Elektrofahrzeugen hat sich noch kein Standard durchgesetzt, wo genau der Ladeanschluss am Fahrzeug liegt. Gegenwärtig habe ich ihn hinten rechts in Fahrtrichtung gesehen. Habe die Ladestation so montiert, das der Weg zum Fahrzeug kurz ist. Mein nächstes Fahrzeug wird ihn aber vorne haben. Eines das in die engere Auswahl kam, hatte ihn vorne links. Tesla hat ihn gerne hinten links.

Für mich ist klar: Die alte Position wird umgewandelt in eine CEE Steckdose. Die Ladestation bekommt einen CEE Stecker. Und am neuen Ort kommt auch eine CEE Steckdose hin - und daran wird die Ladestation angeschlossen. Falls ich wieder das Fahrzeug wechsle, kann ich einfach zurück an den alten Ort mit der Ladestation. Und ansonsten kann ich auch Besucher an der CEE Steckdose lassen ...

Habe ein EFH mit Garage im Untergeschoss ...

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Nicolas Müller
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4
Mär. 2018
Nicolas Müller (Schwarzenburg, Bern, Switzerland) sagt…

Ich möchte ein Sorglospaket und keinen Ärger wenn ich sowas in der Tiefgarage in Abstimmung mit der Liegenschaftsverwaltung und den Stockwereigentümer realisieren muss.

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Daniel Gamper
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2
Jul. 2018
First Poster
Daniel Gamper (Baden, Aargau, Switzerland) sagt…

Der Installationsufwand muss bei gleichzeitigem Personenschutz gering sein. FI sollte in der Hausinstallation integriert sein, damit keine Gefahr besteht bei Wechsel des Ladegerätes.

 
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